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Warum ein GTOYS G15 Classic oder Competition kein KDS S/SV ist…

Der G15 wird in der gleichen Fabrik gefertigt wie der KDS 450S und SV – und doch ist es noch lange nicht das gleiche Modell. In der Modellbaubranche ist es, wie in vielen anderen Branchen auch, üblich, dass Fabriken für fremde Marken produzieren und zusätzlich unter Ihrer eigenen Marke verkaufen. Bei der sogenannten OEM-Fertigung werden die vorhandenen Modelle für die jeweiligen Marken modifiziert – das kann wenige bis sehr viele Änderungen beinhalten. Ich könnte hier zahlreiche Beispiele aus dem Automobilbau, den Consumer Electronics oder auch aus der Textil- und Lebensmittelbrache anführen. Das ist die Realität  – und das hat nichts mit “nachbauen” zu tun. …weiterlesen!

Serie: Wie entsteht ein GTOYS-Heli? – Teil 1

Ich habe mal in einem Forum gelesen, “GTOYS ist genauso wie XY nur anders angemalt” – an diesem Tag war ich schwer beleidigt. Grund genug also, diese Vorurteile mal mit einem kleinen Einblick in die Entstehung eines GTOYS-Helis zu hinterfragen.

Hier bei GTOYS arbeiten mehrere Mitarbeiter (jeder in seinem Fachbereich) über mehrere Monate an einem neuen Modell. In dieser Serie wollen wir erklären, warum das so viel Arbeit ist und warum ein GTOYS-Modell einfach viel mehr ist, als “nur anders angemalt” – denn das ginge sicherlich um einiges schneller. Wer etwas anderes behauptet, tritt mir persönlich auf die Füße – und das ist keine gute Idee – ich wiege 120KG und trete gerne zurück. ;) Nun aber zum eigentlichen Thema.

1. Der Messebesuch und Test vor Ort

Aussicht aus dem 28. Stock

Aussicht aus dem 28. Stock

Testflug auf der Messe

Testflug auf der Messe

Die Arbeit an einem neuen Modell beginnt mit einer Reise nach Asien…üblicherweise zu einer der drei großen Modellbaumessen, die in Shanghai, Beijing (Peking) oder Shenzhen/HongKong stattfinden. Auf der Messe halte ich Ausschau nach viel versprechenden neuen Modellen, die für unsere Modellpalette in Frage kommen. Mittlerweile kenne ich alle Fabriken sehr gut und verfolge die Entwicklung nun schon über mehrere Jahre. Alle – auch die wirklich großen – Markenhersteller machen das genauso wie wir. (Praktisch 99% aller Modelle werden in Asien hergestellt)

Es ist für uns wichtig zu Beginn schnell zu sein, damit wir als erster Hersteller in die Produktion gehen können. Wir benötigen in der Nachbearbeitung viel mehr Zeit als alle Anderen – aber das kommt später.

Habe ich ein Modell in die engere Auswahl gefasst, teste ich es direkt vor Ort. Die Aussteller in Asien haben da keine Bedenken wegen der Sicherheit.

Video zu einem Testflug auf der Messe: folgt

Oft kommt es vor, dass ich das betreffende Modelle direkt auf Seite lege. Im besseren Fall ist alles so weit O.K. (es fliegt – und vor allem mir nicht um die Ohren) und ich kann anfangen zu verhandeln.

2. Der Werksbesuch

Anschließend folgt nach der Messe ein Besuch des Werkes, um die Arbeitsbedingungen und Produktionsverfahren vor Ort zu überprüfen. …weiterlesen!

FAQ: RTF – “ready to fly”, was bedeutet das eigentlich genau?

Die Abkürzung ist wohl eines der häufigsten Missverständnisse, die in der Kommunikation mit unseren Kunden vorkommen – wird wohl Zeit einen Blog-Artikel dazu zu schreiben. :)

Das Missverständnis beruht auf zwei Ursachen. Die erste ist die Übersetzung, die zweite erfolgt durch die Herkunft.

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FAQ: Ist Heli-Fliegen wirklich so schwer?

Gerade letzte Woche wurde ich das wieder gefragt. Wie soll man das beantworten? Ist Autofahren einfach? Klar, wenn man es täglich macht. Aber wer sich noch an die erste Fahrstunde erinnern kann, kennt das Gefühl völliger Unsicherheit dabei vielleicht noch. Wenn man von den koaxialen Modellen (Swiss Rescue, Ocean Rescue)  absieht, braucht man anfangs auf jeden Fall Geduld und starke Nerven. Wir haben mehr als 15.000 Kunden – ein Großteil waren naturgemäß Neueinsteiger, viele sind inzwischen erfolgreiche 3D-Piloten. Das geht jedoch nicht über Nacht. Ich möchte an dieser Stelle auf einige Dinge hinweisen, die in den Letzten Jahren im Service aufgefallen sind. Es gibt Flugschüler, die erste Abstürze magisch anziehen. Das liegt oft an Selbstüberschätzung, besser einen Gang zurückschalten und langsamer und mit Respekt vor dem Modell beginnen.

Hier die sicheren Hinweise, dass jemand in die Gefahrengruppe gehört:

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FAQ: Warum sind der G2, G51 und G8 nicht mehr auf der Homepage zu sehen?

Wir werden in den letzten Tagen vermehrt im Service gefragt, warum die Modelle G2, G51 und G8 zurzeit nicht auf der Homepage zu finden sind. Da muss ich etwas weiter ausholen. Der G2 wird komplett vom G3 ersetzt. Der G2 war nur für erfahrene Piloten geeignet, der G3 kann wesentlich leichter geflogen werden und die Competition Ausführung macht auch Profis richtig Spaß. Es war nicht mehr sinnvoll den G2 weiter aufzurüsten – das Modell ist mit dem Inner-Runner-Brushless und Alu-Rotorkopf ausgereizt. Ein Teil der Konstruktion vom G2 findet sich nur in den neuen Varianten beim G1 und G3 wieder.

Eigentlich sollten der G51 und der G8 in einer neuen Version gebaut werden, allerdings gab die Konstruktion nicht genug Spielraum, um an Modelle wie den G15 anzuschließen.

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