Fettnäpfchen in China elegant umgehen für Anfänger. Teil 1
Da gibt man sich echt Mühe vor der ersten China-Reise, liest viele Ratgeber, um möglichst wenig falsch zu machen und dann stellt man fest, in den Büchern steht nicht einmal die Hälfte von dem, was man eigentlich wissen sollte. Ich habe hier in Deutschland einen Chinesisch-Kurs für Anfänger besucht, nicht um mit meinen Geschäftspartnern zu sprechen, sondern um vielleicht mal dem Taxifahrer sagen zu können, wo ich hin will. (Die Taxifahrer sprechen eigentlich grundsätzlich kein Englisch). In diesem Kurs an der VHS habe ich von einer Muttersprachlerin Unterricht bekommen.
Unter anderem lernt man praktische Sätze wie: “Wo yao …” (Ich möchte…). Dann kann man gut ergänzen: mit Gemüse (cai), Reis (fan), Fisch (yupian) u.s.w.
Also probierte ich es aus, im Restaurant: “Wo yao fan.” Alle starrten mich auf einmal entgeistert an. Nach drei Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vor kamen, fingen alle an zu lachen.
Ich hatte keine Ahnung warum. Was kann man mit: “Ich möchte Reis” falsch machen?
Ein Bekannter klärte mich auf. “Wo yao fan” heißt frei übersetzt: “Haste mal ‘nen Euro?” Na prima: Volltreffer!
Richtig heißt es übrigens: “Wo yao mi fan”
Als mein Reis da war, steckte ich erst einmal die Stäbchen rein – schon wieder entsetzte Gesichter. Dazu aber mehr im nächsten Teil.

Kommentare, Pingbacks und Trackbacks
Wer kennt weitere Blogs zum Thema RC-Modell-Helikopter oder ferngesteuerte Hubschrauber? « GTOYS Blog
23. Juli 2010 um 09:18 Uhr | Permalink[...] Ok, den GTOYS-Blog schreiben wir erst seit Dezember 2009. Das ist noch nicht wirklich lange, aber wir bringen es schon auf viele informative Artikel wie zum Beispiel diesen hier: Fettnäpfchen in China elegant umgehen für Anfänger, Teil1 [...]
Peter
31. Oktober 2010 um 12:20 Uhr | PermalinkAnfängerlehrgeld ?
Nun war ich 2 Tge stolzer Besitzer eines G5, als alles ausgepackt war und die Anleitungen gelesen, ging es voller Freude in den Garten, denn er sollte ja wenigstens mal abheben, das wäre schon toll gewesen.
Das Anfängerkreuz war auch am Heli montiert und nun wurde es spannend, der Rotor drehte sich, ja der Heli bewegt sich, noch etwas Gas, ja 5 cm vom Boden entfernt… oh neeee, er kippt nach rechts, der Rotor dreht in den Rasen, schnell alles aus.
Um es kurz zu machen, es folgten vier weitere Fehlversuche, er kippt nach rechts, er kippt nach vorn, entmutigt mach ich aus. Alles o.k. mit ihm, naja das eine Rotorblatt hat ne kleine Ecke.
Hmm, o.k., noch einen Versuch!
Der Motor startet, doch es dreht sich kein Rotor mehr. Ohjeeee.
Alles aus und nachschauen was los ist, die Haube ab.
Nochmal alles anstecken und nur schauen, ganz wenig Gas geben, der Motor läuft und die Welle dreht sich, doch der Zahnkranz für den Rotor faßt nicht. Abschalten!
Einige Zähne vom Kranz sind “abgenagt”, also kann die Welle nicht greifen. Gut, alles aus und einpacken. Das Modell dann am 02.11. zu Gtoys schicken und es reparieren lassen, ist wohl doch mehr kaputt alls gedacht.Hätte ihn mir wohl doch einstellen lassen sollen, doch ich habe das bei der Bestellung zu spät gesehen.
Liebe Grüße
ein etwas gefrusteter Helianfänger
Guido
2. November 2010 um 10:31 Uhr | Permalink@Peter: Was du beschreibst ist der typische “Anfänger-Kipper-Unfall” – oder auch bei uns intern als “Der Heli ist noch nie geflogen Absturz” bekannt. Hierzu gibt es bereits einige Artikel im Blog, zum Beispiel:
FAQ: Ist eine Simulator-Software sinnvoll und wo kann ich diese bekommen? oder auch FAQ: Ist der G1 einfacher zu Fliegen als ein G15?. Der Modell-Helikopter neigt, durch den Bodeneffekt, zur Seite zu kippen beim starten. Das ist völlig normal. Als Anfänger hat man noch oft die Neigung zu stark zu lenken und verursacht dadurch weitere Schäden. Eine Simulator Software ist da sehr hilfreich. Helifliegen lernt mal (leider) nicht in fünf Minuten, es kann zahlreiche Akkuladungen dauern, bis der Heli stabil, auf niedriger Höhe in der Luft gehalten werden kann. Wenn die Rotorblätter den Boden berühren “frisst” der Motor das Zahnrad auf, das ist auch gut so, denn es verhindert weitere, viel teurere Schäden. Üblicherweise gehen bei diesen “Anfänger-Abstürzen” Die Blätter, die Wellen und das Zahnrad kaputt. Einstellen und Einfliegen verringert zwar das Risiko zu kippen, wird es aber nicht verhindern. Bei einer Reparatur wird das Modell immer Eingestellt und Eingeflogen, die Kosten werden der Reparaturzeit angerechnet, wodurch nur wenig Techniker-Zeit zusätzlich berechnet wird.
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